Brennesselsamen bzw. Brennesselsaat ist nicht nur gesund, sondern auch lecker. Eines schönen Sonntags im vergangenen Spätsommer machte ich mich auf den Weg an geeigneter Stelle ein kleines Eimerchen voll zu ernten.
Backbleche eignen sich sehr gut, um solche Ernte breit gestreut, abgedeckt mit einem Tuch, zum Trocknen auf den Schrank zu stellen. Ein Einmachglas mit geschliffenem Glasrand stellte sich nachträglich betrachtet als perfekter Behälter heraus.
Nach einer Bestandsaufnahme der Reste meiner für den Winter angelegten Vorräte überlegte ich, ob der Brennesselsamen neben der Beigabe zum Salat (hierfür ganz leicht angeröstet zum Aufstreuen) auch anderweitig Verwendung finden könnte. Am nächsten Morgen hatte ich den Gedanken noch frisch in Erinnerung und mischte einen Eßlöffel dieser Samen in das Rührei.
In der frisch in die Pfanne gegossenen Eimasse ist der Samen noch gut zu erkennen. Der leicht nussige Geschmack des Samens paßt zum Ei, und die Körnchen bewußt zu zerbeißen macht auch noch Spaß!
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März 26, 2009 um 12:40 |
Grüss Gott Hubschrauber
toller name,
du hast das ja richtig perfektioniert mit den Brennnesselsamen. Da kann ich glatt was lernen. Wir haben das Feld hinterm Haus zu allererst als Schutz angelegt und nur ab und an Samen verwendet. Aber dank deinen Erfahrungen, werde ich mehr damit machen.
Ganz liebe Grüsse//Erika
Hab dich gleich bei meinen lesezeichen vorgemerkt!
Und – warum ist der geschliffene Rand wichtig?
März 26, 2009 um 3:32 |
Im guten alten Einmachglas mit breitem geschliffenem Rand (ohne Einmachgummi zu verwenden) ist der Inhalt vor Mehlmotten oder sonstigem Viehzeug geschützt, das seine Eier gerne irgendwo in Lebensmitteln ablegt.
Die Ernte der Samen geht übrigens sehr schnell. Ich habe die Kopfstücke der Brennesseln mit einer Gartenschere abgeschnitten, davon die einzelnen Rispen abgezwickt und diese einfach ins Eimerchen am Handgelenk fallen lassen.
Gruß, Rosemarie