Es hat gelärmt und schrecklich gestaubt, da konnte ich nicht einfach vorbeigehen, ohne meine neugierige Nase hineinzustecken und den fleißigen Arbeiter auszufragen. Bereitwillig erzählte er die Geschichte dieses alten Hauses. 





Es war das Brechhaus, in dem früher die Flachsstengel gebrochen wurden, um anschließend gesponnen zu werden. Aus Flachs wurden zum Beispiel Leintücher gefertigt.
Später wurde es zu einer Wiegestation umgebaut, was den Einbau zweier gegenüberliegender Türen erforderte, die jetzt wieder zugemauert werden. Tiere, die beim Durchlaufen gewogen werden sollten (Kühe, Bullen, usw.), hätten in dem kleinen Häuschen nicht auch noch wenden können.
Danach gab es eine Verwendung als Treffpunkt für Jungendliche, und nun, nachdem es schon einige Zeit leerstand, entschied man sich zum Umbau als Backhaus. Ein Holz-Backofen wird eingebaut werden mit einer Kapazität von 50 Laib Brot.
Ich freue mich darauf, mindestens ein weiteres Fest im Jahr in Schonderfeld mitfeiern zu dürfen: das Backhaus-Fest.
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